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Katholische Pfarre St. Ruprecht an der Raab
Unsere Pfarrgmeinde gehört zum Dekanat Gleisdorf/Steiermark.
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Sonntag für Sonntag versammeln sich in unserer Pfarrkirche die Menschen, um in Geminschaft mit Christi und
untereinander die heilige Eucharistie zu feiern und ihre Sorgen und Nöte vor Gott zu bringen.
Immer wieder erfahren die Gläubigen die helfende Liebe Gottes in dem Sakrament. Wenn das Leben
zu Ende geht, werden die Verstorbenen ein letztes Mal in die Kirche getragen, der Barmherzigkeit des
Schöpfers und Erlösers empfohlen und von hier aus auf dem letzten Weg zum Friedhof begleitet.
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Unsere Pfarrgemeinde ist dem Heiligen Rupert geweiht (24. September, Patrozinium). Damals war die
katholische Kirche wahrscheinlich in einem schlichten Holzbau ausgeführt.
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Zur Pfarrgeschichte:
- 860: Im oststeirischen Hügelland am Zusammenfluss von Weizbach und Raab liegt der Markt St. Ruprecht.
Weithin sichtbar steht die Pfarrkirche auf einem Plateau über dem Ort. Erstmals wird der Ortsname als
"ad Lumichicham iuxta Rapam" im Jahre 860 in einer Schenkungsurkunde genannt. König Ludwig II, der
Deutsche, überließ damit dem Salzburger Erzbischof Adalwin mehrere Gutshöfe als wirtschaftliche
Basis für die Christianisierung der Region. Das Patrozinium des Hl. Rupert weist innerhalb
unserer Diazöse in der Regel auf die Gründung durch Salzburg hin und ist an besonders alten
Kirchen anzutreffen. Eine erste Pfarrgründung könnte somit in das 9. Jahrhundert zurückreichen("Urpfarre") und
noch vom dem Magyareneeinfall an der an der Ostgrenze des französischen Reiches erfolgt sein,
der für mehr als in Jahrhundert die Missionierung und weitere Urbarmachung des Landstriches verhindert.
Durch das danach verstärkt einsetzende missionarische Wirken des Erzbistums wurde St. Ruprecht die älterste
und größte Pfarre der Oststeiermark und damit Mutterpfarre für dieses Gebiet.
Die Pfarre reichte vom Pfaffensattel bei Rettenegg bis Kirchberg an der Raab und von Pischelsdorf bis Graz.
- 1050: Um diese Zeit wurde eine Romanische Kirche errichtet, deren Chormauern bei der Renovierung
1991 zu Tage kamen
- 1187: der erste namentlich genannte Pfarrer heisst Wernhard
- 1505: Neubau der gotischen Kirche mit zwei Säulenreihen
- 1712:
an der Strassengabelung zwischen Weiz und Mitterdorf steht das "Spitalkreuz", ein stattlicher Bildstock,
der eine lebensgrosse Kreuzigungsgruppe beinhaltet. Die beiden Schächer und der Hintergrund sind als Fresko ausgeführt.
Zwischen 1712 und 1714 wurden der Gekreuzigte, Maria und Johannes vom Grazer Bildhauer Marx Schokotnigg gefertigt.
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- 1728: Neubau der heutigen Barockkirche
- 1991/92: Innenrenovierung der Kirche
[Text u. Fotos: G. Steinwender]

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