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Bis zum Jahr 2004 existierten in St. Ruprecht/R. zwei Volksschulen.
Die private Volksschule der Dominikanerinnen im Oberen Markt und die Öffentliche Volksschule
im Unteren Markt. Ab dem Herbst 2004 wurden diese Schulen zusammengelegt und unter der Leitung
von Direktor Max Wagner am 18. Oktober feierlich eröffnet.
Die neue Volksschule wurde in Holzbauweise errichtet und ist zweigeschossig ausgeführt.
Auffallend sind die würfelförmig entlang einer Längsachse angeordneten Unterrichtsräume in roter Farbe.
Einzigartig ist auch das Fensterkonzept. Jede Klasse hat an einer Seite ein als Oberlichte ausgeführtes
Lichtband und an einer anderen eine normale Fensterreihe. In jeder Klasse gibt es auch in unmittelbarer
Bodennähe ein mehrere Meter langes Fenster, das von den Kindern sofort zum "Kuschelfenster" adaptiert wurde.
Direkt an die Schule angebaut wurde ein neuer Turnsaal für Volks- und Hauptschule. Er eignet sich dank
bester Ausstattung mit Tribüne, Bodenabdeckplatten, eine mobilen Bühne und entsprechender Bestuhlung
auch für diverse Sport- und Schulveranstaltungen.
Der gesamte Bau kostete ca. 5,6 Mio. Euro. Die Gemeinden sind sich jedoch sicher gut in die Zukunft
der Kinder unserer Gemeinden investiert zu haben. Im Jahr 2005 wurde die Schule mit dem Holzbaupreis für
öffentliche Bauwerke ausgezeichnet.
Kurzchronik der Volksschule
1869 wurde die Volksschule mit dem Reichsvolksschulgesetz staatlich.
1897 fand die Schule eine neue Heimstätte im alten Ledererhaus (Hauptstr. 20) und war für
die Kinder von beinahe vier Generationen Unterrichtsstätte.
Während der Zeit der russischen Besatzung ging leider auch die alte Schulchronik verloren,
so dass über rund 75 Jahre Schulgeschehen fast nichts bekannt ist.
Am 10. September 1945 begann wieder der Unterricht. Schon im 1. Schuljahr nach dem 2. Weltkrieg
wurden in fünf Klassen 147 Mädchen und Buben unterrichtet.
Im Laufe der Jahre wurde der Unterricht in der veralteten Volksschule immer schwieriger,
weshalb auch verstärkt auf einen Neubau gedrängt wurde.
Im Jahre 1977 schließlich wurde der Plan umgesetzt, der vorsah, dass die Volksschule
die Leergewordenen Räumlichkeiten der Hauptschule
in der Parkstraße übernimmt.
Innerhalb weniger Monate wurden die Räumlichkeiten adaptiert und im November bezogen.
Quelle: Gemeindechronik St. Ruprecht/Raab

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